Heinrich Lanz HR 9
2 Modelle in dieser Baureihe
Heinrich Lanz HR 9: schwerer Einzylinder-Bulldog aus Mannheim, D 2531 und D 2539, 40,3 kW bei 750 U/min, wahlweise mit Gasöl, Braunkohlenteeröl, Dieselöl, Paraffinöl oder Benzin
Heinrich Lanz AG mit Werk in Mannheim baute mit dem Bulldog einen Einzylinder-Glühkopfschlepper, der mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment auch mit einfachen, wechselnden Kraftstoffen lief. Diese Seite fasst die HR 9 zusammen, hier erfasst als D 2531 und D 2539; die Glühkopftechnik verzichtete auf Zündkerze und Einspritzventil im klassischen Sinn und machte die Maschine unempfindlich gegenüber der Kraftstoffqualität.
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Das Register führt 2 Ausführungen mit 40,3 kW aus dem Einzylindermotor bei 750 U/min. Die Leergewichte reichen von 4.300 bis 4.540 kg, die Längen von 3.900 bis 3.920 mm, die Breiten von 2.160 bis 2.500 mm, bei einer Höhe von 2.150 mm. Als Kraftstoff sind Gasöl, Braunkohlenteeröl, Dieselöl, Paraffinöl und Benzin verzeichnet.
Diese Vielstofffähigkeit war das zentrale Verkaufsargument der Bulldog-Baureihe: In Zeiten knapper oder teurer Dieselkraftstoffe konnten Landwirte auf billigere Ersatzstoffe ausweichen, ohne den Motor umzurüsten. Die schwere, tief liegende Bauweise sorgte zugleich für hohe Zugkraft bei der Bodenbearbeitung.
Beim Gebrauchtkauf zählen Zustand des Glühkopfs und der Zylinderlaufbuchse, Dichtheit der Kühlung, Zustand von Kupplung und Getriebe sowie Rost an Rahmen und Kotflügeln; wegen des hohen Alters dieser Maschinen sind Ersatzteile überwiegend über Bulldog-Sammler und spezialisierte Restaurationsbetriebe zu beschaffen, technisches Verständnis für die Glühkopftechnik ist beim Betrieb unverzichtbar.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Heinrich Lanz HR 9
Modelle
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