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Elektromotoren

Baugröße, Wirkungsgrad und Schutzart.

Technik-Bericht

Servomotor

Servomotor praxisnah erklärt: Funktionsprinzip, Einsatzbereiche, typische Störungen sowie Hinweise für Prüfung, Auswahl und sicheren Betrieb.
Technik-Bericht

Thermische Überlastung beim Elektromotor

Thermische Überlastung verständlich erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler sowie wichtige Hinweise für Auswahl, Prüfung, Betrieb und Wartung.
Technik-Bericht

PWM und Motorisolation

PWM und Motorisolation praxisnah erklärt: Funktionsprinzip, Einsatzbereiche, typische Störungen sowie Hinweise für Prüfung, Auswahl und sicheren Betrieb.
Technik-Bericht

Schrittmotor

Schrittmotor verständlich erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler sowie wichtige Hinweise für Auswahl, Prüfung, Betrieb und Wartung.
Technik-Bericht

Reluktanzmotor

Reluktanzmotor im Überblick: technische Zusammenhänge, typische Anwendungen, Fehlerbilder sowie Hinweise für Diagnose, Betrieb und Wartung.
Technik-Bericht

Kohlebürsten und Kommutator

Kohlebürsten und Kommutator im Überblick: technische Zusammenhänge, typische Anwendungen, Fehlerbilder sowie Hinweise für Diagnose, Betrieb und Wartung.
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Asynchronmotor: Funktionsweise

Asynchronmotor verständlich erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler sowie wichtige Hinweise für Auswahl, Prüfung, Betrieb und Wartung.
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Isolationssystem im Elektromotor

Isolationssystem im Elektromotor erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler und Praxis-Hinweise für Auswahl, Prüfung, Diagnose, Betrieb und Wartung.
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Vibrationsanalyse am Elektromotor

Vibrationsanalyse am Elektromotor erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler und Praxis-Hinweise für Auswahl, Prüfung, Diagnose, Betrieb und Wartung.
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BLDC-Motor: bürstenloser Gleichstrommotor

BLDC-Motor praxisnah erklärt: Funktionsprinzip, Einsatzbereiche, typische Störungen sowie Hinweise für Prüfung, Auswahl und sicheren Betrieb.
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Phasenunsymmetrie beim Drehstrommotor

Phasenunsymmetrie beim Drehstrommotor erklärt: Funktion, Einsatz, typische Fehler und Praxis-Hinweise für Auswahl, Prüfung, Diagnose, Betrieb und Wartung.
Technik-Bericht

Klemmenkasten am Elektromotor

Klemmenkasten am Elektromotor im Überblick: technische Zusammenhänge, typische Anwendungen, Fehlerbilder sowie Hinweise für Diagnose, Betrieb und Wartung.

Begriffe aus den Datentabellen

Baugröße (IEC)

Die Baugröße nach IEC (zum Beispiel „IEC 100“ oder „IEC 132“) bezeichnet bei Elektromotoren eine genormte Achshöhe - den Abstand von der Wellenmitte zur Aufstellfläche, in Millimetern angegeben in der Zahl der Bezeichnung. Diese Normung sorgt dafür, dass Motoren verschiedener Hersteller mit derselben Baugröße mechanisch (Befestigungsmaße, Wellenhöhe) austauschbar sind, auch wenn sich Leistung oder Wirkungsgrad unterscheiden können. Für den Ersatz eines defekten Motors ist die Baugröße daher oft die wichtigste erste Kennzahl, noch vor der genauen Leistung, weil sie bestimmt, ob der neue Motor überhaupt mechanisch in die vorhandene Anlage passt. Zusätzlich zur reinen Achshöhe unterscheiden Normen oft noch die Länge des Motors (etwa mit Zusätzen wie „S“, „M“, „L“), die ebenfalls für die Passform wichtig ist. Beim Austausch lohnt sich daher immer ein Abgleich von Baugröße und Baulänge mit dem Altmotor, nicht nur der elektrischen Leistung.

Wirkungsgradklasse (IE)

Die Wirkungsgradklasse (IE-Code, z. B. „IE2“, „IE3“ oder „IE4“) stuft Elektromotoren danach ein, wie effizient sie elektrische Energie in mechanische Leistung umwandeln - je höher die Nummer, desto geringer sind die Verluste (etwa als Wärme) bei gleicher abgegebener Leistung. Diese Klassen sind gesetzlich geregelt und wurden über die Zeit verschärft, sodass viele Länder mittlerweile eine Mindestklasse für neu in Verkehr gebrachte Motoren vorschreiben. Ein Motor mit höherer Wirkungsgradklasse ist in der Anschaffung meist teurer, spart aber über die Lebensdauer Stromkosten ein - bei Motoren, die viele Stunden im Dauerbetrieb laufen, kann sich das schnell rechnen, bei selten genutzten Motoren weniger. Der angegebene Wirkungsgrad gilt üblicherweise für einen bestimmten Lastpunkt (häufig Volllast) und kann bei Teillast abweichen. Beim Vergleich zweier Motoren mit unterschiedlicher IE-Klasse lohnt sich daher eine Rechnung über die tatsächlich erwarteten Laufstunden, statt sich allein auf die Klassenbezeichnung zu verlassen.

Schutzart (IP)

Die Schutzart (IP-Code, z. B. „IP54“ oder „IP65“) gibt an, wie gut ein Gehäuse - meist bei Elektromotoren, Steuergeräten oder Schaltschränken - gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist. Die erste Ziffer nach „IP“ beschreibt den Schutz gegen feste Fremdkörper und Berührung (0 bis 6, höher ist besser), die zweite Ziffer den Schutz gegen Wasser (0 bis 9, ebenfalls höher ist besser). Ein „IP65“-Gehäuse ist beispielsweise vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser aus jeder Richtung geschützt, während ein niedrigerer Code nur für trockene Innenräume geeignet sein kann. Für den Einsatz im Freien, in staubiger Umgebung oder bei Reinigung mit Wasser (etwa in der Landwirtschaft oder Lebensmittelindustrie) ist eine ausreichend hohe Schutzart entscheidend, um Ausfälle durch eindringende Feuchtigkeit oder Staub zu vermeiden. Beim Kauf eines Elektromotors sollte die Schutzart daher immer zum tatsächlichen Aufstellort passen und nicht nur zum Preis.

Die Erklärungen beziehen sich auf die Begriffe unserer Datentabellen. Sie ersetzen keine Betriebsanleitung des Herstellers.

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