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Heinrich Lanz Feldmotor

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Heinrich Lanz Feldmotor FMD: wassergekühlter Vierzylinder-Benzintraktor mit 8.340 cm³, 38 PS/27,8 kW und 3.800 kg Gewicht aus den frühen 1920er Jahren

Heinrich Lanz FMD
Abgebildet: Heinrich Lanz FMD

Der Feldmotor war eine frühe Baureihe von Heinrich Lanz aus Mannheim aus den 1920er Jahren, in einer Zeit, in der der Hersteller neben ersten Bulldog-Dieselschleppern noch benzinbetriebene Zugmaschinen im Programm hatte. Das Modell FMD steht für eine dieser frühen, mehrzylindrigen Ausführungen vor der endgültigen Umstellung auf das später prägende Einzylinder-Bulldog-Konzept.

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Der FMD wird von einem wassergekühlten Vierzylinder-Benzinmotor mit 8.340 cm³ Hubraum angetrieben, der bei 750 U/min 38 PS beziehungsweise 27,8 kW leistet. Bei 3.800 kg Gewicht, 3.675 mm Länge, 2.000 mm Höhe und 1.600 mm Breite sowie 2.250 mm Radstand ist die Maschine ein schwerer Traktor, dessen Höchstgeschwindigkeit von 6,9 km/h ausschließlich auf Zugarbeit ausgelegt war.

Ein großvolumiger Vierzylinder mit über 8 Litern Hubraum bei nur 750 U/min liefert sein Drehmoment schon bei niedrigster Drehzahl und war typisch für die schwere Zugarbeit jener Jahre, als Traktoren noch vor allem Pflug, Egge und stationäre Dreschmaschinen über den Riemen antrieben. Eine solche Maschine war für schwere Bodenbearbeitung und den Antrieb von Arbeitsmaschinen ausgelegt, nicht für den Straßentransport.

Beim Gebrauchtkauf eines derart alten Feldmotors zählen vor allem der Zustand von Rahmen, Kühler und Zylinderblock des großen Vierzylinders, soweit diese Bauteile original erhalten sind. Ein Fahrzeug dieses Alters ist in aller Regel ein Sammlerstück, für das Ersatzteile nur durch Eigenanfertigung oder über spezialisierte Oldtimer-Restauratoren zu beschaffen sind.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Heinrich Lanz Feldmotor FMD

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