Kirovets K-700A
Bauzeit: 1975–1992 · Baureihe: K-700
Weitere Maschinen des Jahrgangs 1975
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Kirovets K-700 – der erste sowjetische Knicklenker-Traktor aus dem Kirow-Werk Leningrad: Acht- und Zwölfzylinder-Diesel von 170 bis 246 kW, hier mit K-700A, K-701M und K-701P, 12,8 bis 13,6 t Leergewicht
Das Kirow-Werk (Kirovsky Zavod) in Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, brachte 1962 mit dem K-700 den ersten in der Sowjetunion in Serie gebauten knickgelenkten Traktor mit Allradantrieb und hydraulischer Lenkung heraus. Das verbesserte K-700A folgte in den 1970er Jahren, das leistungsstärkere K-701 mit größerem Motor kam hinzu; die Buchstaben M und P hinter der Typnummer kennzeichnen spätere Modifikationsstufen der K-701-Baureihe. Die Traktoren gingen an Kolchosen und Sowchosen für die Bodenbearbeitung großer Feldflächen sowie an Bau- und Transportbetriebe.
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Das Register führt hier 3 Ausführungen mit 170 bis 246 kW Leistung bei 1.800 bis 1.900 U/min, aus Acht- bis Zwölfzylinder-Dieselmotoren mit 14.860 bis 22.288 cm³ Hubraum und maximalen Drehmomenten bis 1.350 Nm. Die Leergewichte reichen von 12.810 bis 13.560 kg, die Längen von 7.400 bis 7.500 mm, die Breiten von 2.850 bis 2.880 mm und die Höhen von 3.550 bis 3.800 mm; alle drei Modelle fahren mit Dieselkraftstoff.
Der K-700 und seine Nachfolger prägten jahrzehntelang die Großflächenlandwirtschaft der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten und wurden auch nach Osteuropa, Kuba und in den Nahen Osten exportiert; die Knicklenkung mit hydraulischer Steuerung und der Allradantrieb mit riesigen Reifen waren für westeuropäische Traktoren dieser Zeit ungewöhnlich und setzten Maßstäbe für spätere Großtraktoren.
Beim Gebrauchtkauf zählen bei diesen schweren Knicklenkern der Zustand des Knickgelenks samt Hydraulikzylindern und Dichtungen, die Dichtheit der hydrostatischen Lenkung, Zustand von Einspritzpumpe und Turbolader des Achtzylinders beziehungsweise Zwölfzylinders, Achsen und Endantriebe sowie Rost am Rahmen; Ersatzteile laufen über auf sowjetische und russische Landtechnik spezialisierte Händler.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Kirovets K-700
Technische Daten
Motor
| Kraftstoff | Dieselkorrigieren |
|---|---|
| Leistung | 220 PS (170 kW)korrigieren |
| Nenndrehzahl | 1.800 U/minkorrigieren |
| Zylinder | 8korrigieren |
| Hubraum | 14.860 cm³korrigieren |
| Bohrung | 130 mmkorrigieren |
| Hub | 140 mmkorrigieren |
Maße und Gewichte
| Länge | 7.400 mmkorrigieren |
|---|---|
| Breite | 2.880 mmkorrigieren |
| Höhe | 3.550 mmkorrigieren |
| Radstand | 3.200 mmkorrigieren |
| Leergewicht | 12.810 kgkorrigieren |
Antrieb und Fahrwerk
| Antrieb | Allradantriebkorrigieren |
|---|---|
| Getriebe | 16/8-Getriebekorrigieren |
| Bereifung vorn | 720-665 Rkorrigieren |
| Bereifung hinten | 720-665 Rkorrigieren |
| Höchstgeschwindigkeit | 31,8 km/hkorrigieren |
Herkunft und Zulassung
| Bauweise | Knicklenkerkorrigieren |
|---|
Einordnung
Leistungsgewicht: 13,3 kW/t (170 kW / 12,8 t)
Leistungsklasse: Schwer (> 180 PS)
Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 94 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.
Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.
Häufige Fragen
Wie viel Leistung hat der Kirovets K-700A?
Der Kirovets K-700A leistet 220 PS.
Wie schwer ist der Kirovets K-700A?
Das Eigengewicht beträgt 12.810 kg.
Welchen Motor hat der Kirovets K-700A?
8 Zylinder, 14.860 cm³ Hubraum, Diesel.
Wie schnell fährt der Kirovets K-700A?
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 31,8 km/h.
Welche Maße hat der Kirovets K-700A?
7.400 mm × 2.880 mm × 3.550 mm.
In welchen Jahren wurde der Kirovets K-700A gebaut?
Bauzeit: 1975–1992.
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
- Reifengröße vorn und hinten prüfen: abweichende Paarungen belasten den Antrieb.
- Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
- Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
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Quellen: Wikibooks Traktorenlexikon (CC BY-SA 4.0) (abgerufen August 2026) · Wie wir die Daten prüfen
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