MyDefence PITBULL
Baureihe: MyDefence Störsender zur Drohnenabwehr
Nicht die richtige Ausführung? Die Daten stammen aus Fahrzeugregistern, in denen viele fast gleiche Ausführungen nebeneinander stehen. Fotografiere das Typenschild — wir lesen Marke und Typ daraus. Scanner öffnen E-Mail-Adresse erforderlich
Der PITBULL von MyDefence (Dänemark) ist ein kompakter, am Körper getragener Störsender zur Drohnenabwehr. Er stört die Steuer- und Videoverbindung auf den Bändern um 2,4 und 5,8 GHz sowie die Satellitennavigation. Fällt die Verbindung aus, folgt je nach Failsafe der Drohne Rückkehr, Landung oder Absturz; ohne GNSS fehlt ihr zusätzlich die Positionsbestimmung.
Zum Rechtsrahmen: Betrieb nur durch Behörden und Streitkräfte. Deutschland verlangt für jede Frequenznutzung eine Zuteilung der Bundesnetzagentur (§ 91 Abs. 1 TKG), Privatpersonen und Unternehmen können einen Störsender dort nicht legal betreiben; die Drohnenabwehr richtet sich nach § 15a LuftSiG. In Polen darf nach Art. 42 des Gesetzes über elektronische Kommunikation (2024) nur auf Anordnung der dort genannten Stellen gestört werden, die Abwehr regelt Art. 156ze des Luftfahrtgesetzes. Die Bänder um 2,4 und 5,8 GHz teilen sich Drohnen mit WLAN und weiteren Geräten, die GNSS-Störung trifft unbeteiligte Navigationsnutzer.
Gestört werden 2,4 bis 2,5 GHz, 5,2 bis 5,8 GHz und GNSS, wahlweise automatisch oder manuell. Die mittlere Leistung beträgt 2 W, der Dauerbetrieb 2 Stunden. Das Gerät wiegt 775 g ohne Akku. Als Wirkreichweite gibt der Hersteller 1 km an; gemessen wurde an einer handelsüblichen Verbraucherdrohne, die 1.250 m vom Piloten entfernt war. Die Reichweite hängt also von der Geometrie zwischen Pilot, Drohne und Störer ab. Als Einsatzfelder werden Militär und Polizei genannt.
Beim PITBULL sorgt das geringe Gewicht dafür, dass Personal das Gerät dauernd mitführen kann; im Gegenzug begrenzen die 2 W mittlere Leistung und der Zwei-Stunden-Betrieb Reichweite und Einsatzdauer gegenüber Sektor- und Fahrzeuggeräten. Weil Erkennung und Wirkung getrennte Aufgaben sind, wird er oft mit WINGMAN kombiniert, einem Erkennungsgerät desselben Herstellers. Verschleiß betrifft Akku (Zyklenzahl, Zellspannung), Antennen, Gehäuse und die am Körper getragenen Steckverbinder.
Technische Daten
Weitere Angaben
| Einsatzbereich | ['militaer', 'polizei']korrigieren |
|---|---|
| Frequenzbänder | 2, 4-2, 5 GHz, 5, 2-5, 8 GHz, GNSSkorrigieren |
| Gewicht (kg) | 775 kgkorrigieren |
| Mobilität | handgehaltenkorrigieren |
| Sensorart | Stoersender, am Koerper getragenkorrigieren |
| Wirkprinzip | RF- und GNSS-Stoerung (automatisch oder manuell)korrigieren |
| Wirkreichweite (km) | 1korrigieren |
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
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