Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen

Fortem Technologies DroneHunter F700

Baureihe: Fortem Technologies Drohnenabwehrsysteme (Komplettsysteme)

Das Foto zeigt den SkyDome Man-portable C-UAS System aus derselben Baureihe. Quelle: defensedaily.com

Nicht die richtige Ausführung? Die Daten stammen aus Fahrzeugregistern, in denen viele fast gleiche Ausführungen nebeneinander stehen. Fotografiere das Typenschild — wir lesen Marke und Typ daraus. Scanner öffnen E-Mail-Adresse erforderlich

Die DroneHunter F700 von Fortem Technologies (USA) ist eine radargeführte, autonome Abfangdrohne. Sie trägt ein Bordradar und Netzwerfer, fängt eine Drohne im Netz und schleppt sie ab. Der Hersteller nennt Militär, kritische Infrastruktur und Stadien als Einsatzfelder; das System gilt als tragbar oder stationär.

Die Wirkreichweite beträgt 1,5 km, der typische Einsatz dauert nach dem Datenblatt des Herstellers 1 bis 3 Minuten und führt über etwa 0,5 bis 1,5 km. Das Startgewicht von 18 kg schließt Akku, Netzwerfer und Radar ein, die Spannweite beträgt 1.980 mm. Die Netzwerfer sind in unter 3 Minuten nachladbar, was die Pause zwischen zwei Einsätzen kurz hält. Die Bauart ist damit auf kurze Einsätze im Nahbereich ausgelegt, nicht auf Streifenflüge.

Die Netzfang-Abfangdrohne ist ein aktives Abwehrmittel und steht staatlichen Stellen offen. Für das Zerstören, Flugunfähigmachen oder Übernehmen von Drohnen gilt in Polen Art. 156ze des Luftfahrtgesetzes (Dz.U. 2025 poz. 179), der dies bestimmten staatlichen Stellen vorbehält. In Deutschland sind grundsätzlich die Polizeien von Bund und Ländern für die Gefahrenabwehr zuständig, und § 15a LuftSiG regelt die Hilfe der Streitkräfte in Amtshilfe. Der Betrieb von Störsendern ist Behörden vorbehalten: in Deutschland nach § 91 TKG, in Polen nach Art. 42 des Gesetzes über elektronische Kommunikation (Dz.U. 2024 poz. 1221). Für private Betreiber wie Stadien kommen in Deutschland und Polen in der Regel nur Erkennungsfunktionen in Betracht.

Bei einer Abfangdrohne zählen Akkuzustand und Zyklenzahl, die Netzwerfer-Einheit samt Nachladezeit, Propeller und Motoren sowie die Kalibrierung des Bordradars. Die Akkus, bei Drohnen in aller Regel Lithium-Akkus, unterliegen dem Gefahrgutrecht und brauchen geeignete Lagerung und Ladeplätze. Nach jedem Einsatz sind Zelle und Befestigung der Netzeinheit auf Beschädigung zu prüfen.

Technische Daten

Weitere Angaben

Einsatzbereich['militaer', 'kritische_infrastruktur', 'stadion']korrigieren
Gewicht (kg)18 kgkorrigieren
Mobilitättragbar/stationaerkorrigieren
SensorartAbfangdrohne mit Bordradar und Netzwerferkorrigieren
WirkprinzipAbfangdrohne mit Netz (Fang und Abschleppen)korrigieren
Wirkreichweite (km)1,5korrigieren

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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