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Bungartz L5

Bauzeit: 1954–1967 · Baureihe: L5

Weitere Maschinen des Jahrgangs 1954

Der Bungartz L5 ist ein Modell der Baureihe L5. Gebaut wurde er von 1954–1967. Der Motor leistet 10 PS (7,3 kW), hat 1 Zylinder, bei 450 cm³ Hubraum. Die Maschine ist 2.300 mm lang, 650 mm breit und 1.000 mm hoch. Das Leergewicht beträgt 350 kg. Die Bodenfreiheit beträgt 200 mm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 13,8 km/h. Der Tank fasst 10 Liter. Das Getriebe ist als 4V/3R später 7V/3R ausgeführt. Der Motor ist wassergekühlt. Als Kraftstoff dient Diesel. Die Bauweise: Einachsschlepper. Die Nennleistung reicht bei Bungartz von 5 bis 20 PS; der L5 liegt mit 10 PS im unteren Drittel. Direkt benachbart sind darunter der RM158 mit 6 PS und darüber der T 5 (12 PS) mit 12 PS. Die Nennleistung reicht bei Bungartz von 4,4 bis 9,5 kW; hier liegt der L5 mit 7,3 kW im Mittelfeld. Von Bungartz sind insgesamt 21 Modelle in 4 Baureihen erfasst.

Bungartz L5: schmalspuriger Einzylinder-Traktor für Sonderkulturen, 650 mm Breite, 350 kg Leergewicht, 7,3 kW (10 PS), gebaut 1954 bis 1967

Der L5 gehört zur Klasse der schmalspurigen Traktoren für den Anbau in engen Kulturreihen, wie sie im Weinbau, im Obstbau und im Hopfenbau vorkommen. Fahrzeuge dieser Bauart mussten zwischen dicht stehenden Reihen hindurchfahren, ohne die Kulturen zu beschädigen, weshalb Breite und Gewicht bei dieser Baugröße die entscheidenden Kenngrößen sind.

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Der L5 trägt einen Einzylindermotor mit 450 cm³ Hubraum und wahlweise Luft- oder Wasserkühlung sowie wahlweise Diesel- oder Benzinbetrieb, der 7,3 kW (10 PS) bei 2.000 bis 3.000 U/min leistet. Bei einem Leergewicht von nur 350 kg, einer Länge von 2.300 mm, einer Breite von 650 mm und einer Höhe von 1.000 mm erreicht er 13,8 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Mit 13,8 km/h liegt der L5 innerhalb der Fahrerlaubnisklasse L bis 40 km/h. Die Breite von 650 mm ist für einen Traktor extrem schmal und erlaubt die Durchfahrt durch Rebzeilen und Baumreihen, deren Abstand ein normal breiter Ackerschlepper nicht befahren könnte; die geringe Bauhöhe hält den Schwerpunkt tief und verbessert die Standsicherheit in geneigten Steillagen.

Beim Gebrauchtkauf eines derart kleinen Sonderkultur-Traktors zählen der Zustand von Kupplung und Getriebe, die Dichtheit der Kühlung je nach Ausführung sowie Verschleiß an den schmalen Reifen und der Lenkung. Wegen der geringen Stückzahl solcher Schmalspurtraktoren sind Ersatzteile heute nur noch über spezialisierte Sammler von historischer Sonderkultur-Technik zu beschaffen.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Bungartz L5

Technische Daten

Motor

KraftstoffDiesel oder Benzinkorrigieren
Leistung10 PS (7,3 kW)korrigieren
Nenndrehzahl2000-3000 U/minkorrigieren
Zylinder1korrigieren
Hubraum450 cm³korrigieren
KühlungWasserkühlungkorrigieren

Maße und Gewichte

Länge2.300 mmkorrigieren
Breite650 mmkorrigieren
Höhe1.000 mmkorrigieren
Bodenfreiheit200 mmkorrigieren
Leergewicht350 kgkorrigieren

Antrieb und Fahrwerk

Getriebe4V/3R später 7V/3Rkorrigieren
Höchstgeschwindigkeit13,8 km/hkorrigieren

Arbeitswerte

Tankinhalt10 lkorrigieren

Herkunft und Zulassung

BauweiseEinachsschlepperkorrigieren

Einordnung

Leistungsgewicht: 20,9 kW/t (7 kW / 0,3 t)

Leistungsklasse: Kompakt (< 40 PS)

Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 1 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.

Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat der Bungartz L5?

Der Bungartz L5 leistet 10 PS.

Wie schwer ist der Bungartz L5?

Das Eigengewicht beträgt 350 kg.

Welchen Motor hat der Bungartz L5?

1 Zylinder, 450 cm³ Hubraum, Diesel oder Benzin.

Wie schnell fährt der Bungartz L5?

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 13,8 km/h.

Welche Maße hat der Bungartz L5?

2.300 mm × 650 mm × 1.000 mm.

In welchen Jahren wurde der Bungartz L5 gebaut?

Bauzeit: 1954–1967.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
  • Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
  • Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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Quellen: [1]

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