Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen
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Altai T-4

Bauzeit: 1964–1970 · Baureihe: T

Weitere Maschinen des Jahrgangs 1964

Das Foto zeigt den T-4A aus derselben Baureihe. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:T4A_and_TT-4_tractor
Der Altai T-4 ist ein Modell der Baureihe T. Gebaut wurde er von 1964–1970. Der Motor leistet 110 PS (69 kW), hat 6 Zylinder, bei 11.150 cm³ Hubraum. Die Nenndrehzahl liegt bei 1.600 U/min. Das Leergewicht beträgt 7.600 kg. Der Radstand misst 2.460 mm. Die Bodenfreiheit beträgt 362 mm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 9,2 km/h. Das Getriebe ist als 8/4 ausgeführt. Angetrieben wird das Fahrzeug per Kette. Der Motor ist wassergekühlt. Als Kraftstoff dient Diesel. Gebaut wurden rund 33900 Exemplare. Die Baureihe T umfasst 3 Modelle. Die Nennleistung reicht darin von 54 bis 130 PS; der T-4 liegt mit 110 PS im oberen Drittel. Direkt benachbart sind darunter der DT-54 mit 54 PS und darüber der T-4A mit 130 PS. Das Leergewicht reicht darin von 5.400 bis 7.960 kg; hier liegt der T-4 mit 7.600 kg an der Spitze. Von Altai sind insgesamt 3 Modelle erfasst.

Altai T, DT-54 bis T-4A – Raupentraktoren des Altaier Traktorenwerks in Rubzowsk: 39,6 bis 95 kW, 5.400 bis 7.960 kg Leergewicht, Vier- und Sechszylinder-Diesel

Das Altaier Traktorenwerk in Rubzowsk in der sowjetischen, heute russischen Region Altai baute neben Radtraktoren wie dem DT-54 vor allem den Raupentraktor T-4 und dessen Weiterentwicklung T-4A für schwere Bodenbearbeitung. Die Ziffer im Typ ordnet die Generation, A kennzeichnet die überarbeitete Ausführung. Das Werk in Rubzowsk war eines von mehreren sowjetischen Traktorenwerken, die im Rahmen der Industrialisierung Sibiriens ab den 1940er Jahren aufgebaut wurden.

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Das Register führt 3 Ausführungen mit 39,6 bis 95 kW aus Vier- bis Sechszylinder-Dieselmotoren bei 1.300 bis 1.600 U/min. Die Leergewichte reichen von 5.400 bis 7.960 kg, die Längen von 3.660 bis 4.650 mm, die Breiten von 1.865 bis 1.952 mm und die Höhen von 2.300 bis 2.840 mm.

Die schweren Raupentraktoren waren für die großflächige Bodenbearbeitung in den Kolchosen und Sowchosen Sibiriens und Kasachstans ausgelegt, wo ihr niedriger Bodendruck und ihre hohe Zugkraft auf den weiten, oft feuchten Ackerflächen der Steppenregionen gefragt waren. Anbaugeräte wie Vielscharpflüge, Grubber und Saatkombinationen wurden über die Dreipunkt- oder Anhängekupplung geführt, je nach Ausführung des Traktors.

Beim Gebrauchtkauf zählen Zustand der Laufwerke und Gleisketten, Kompression des Dieselmotors, Kupplung und Endantriebe sowie Rost an Rahmen und Blech; Ersatzteile für diese sowjetische Baureihe sind heute nur noch über spezialisierte Händler in den Nachfolgestaaten zu bekommen.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Altai T

Technische Daten

Motor

KraftstoffDieselkorrigieren
Leistung110 PS (69 kW)korrigieren
Nenndrehzahl1.600 U/minkorrigieren
Zylinder6korrigieren
Hubraum11.150 cm³korrigieren
KühlungWasserkühlungkorrigieren

Maße und Gewichte

Radstand2.460 mmkorrigieren
Bodenfreiheit362 mmkorrigieren
Leergewicht7.600 kgkorrigieren

Antrieb und Fahrwerk

AntriebKettekorrigieren
Getriebe8/4korrigieren
Höchstgeschwindigkeit9,2 km/hkorrigieren

Herkunft und Zulassung

Stückzahl33.900korrigieren

Einordnung

Leistungsgewicht: 9,1 kW/t (69 kW / 7,6 t)

Leistungsklasse: Groß (100–180 PS)

Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 63 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.

Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat der Altai T-4?

Der Altai T-4 leistet 110 PS.

Wie schwer ist der Altai T-4?

Das Eigengewicht beträgt 7.600 kg.

Welchen Motor hat der Altai T-4?

6 Zylinder, 11.150 cm³ Hubraum, Diesel.

Wie schnell fährt der Altai T-4?

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 9,2 km/h.

In welchen Jahren wurde der Altai T-4 gebaut?

Bauzeit: 1964–1970.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
  • Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
  • Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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Quellen: [1]

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