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Fendt Agrobil

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Fendt Agrobil S (1972–1982): luftgekühlter Vierzylinder-Diesel mit 3.768 cm³, 59 kW und für einen Ackerschlepper hoher Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h

Fendt Agrobil S
Abgebildet: Fendt Agrobil S

Fendt baute im bayerischen Marktoberdorf neben seinen klassischen Ackerschleppern auch die Baureihe Agrobil. Der Agrobil S entstand von 1972 bis 1982.

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Der Fendt Agrobil S trägt einen luftgekühlten Vierzylinder-Dieselmotor mit 3.768 cm³ Hubraum, der bei 2.800 U/min 80 PS beziehungsweise 59 kW leistet. Bei 4.000 kg Gewicht, 7.600 mm Länge, 3.600 mm Höhe, 2.300 mm Breite und 3.440 mm Radstand erreicht die Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

Mit 60 km/h liegt die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Agrobil S deutlich über den 20 bis 40 km/h vieler klassischer Ackerschlepper seiner Zeit und fällt in die Fahrerlaubnisklasse T; die Länge von 7.600 mm übertrifft dabei ebenfalls die Maße gewöhnlicher Radtraktoren deutlich. Diese Kombination aus hohem Tempo und langer Bauform spricht für einen Einsatz im Transport, für den ein normaler, kurzer Ackerschlepper weniger geeignet ist.

Beim Gebrauchtkauf eines derart lang gebauten und schnellen Fahrzeugs zählt der Zustand des Rahmens über die gesamte Länge, da lange Chassis stärker auf Torsion beansprucht werden als kompakte Traktoren. Ebenso zu prüfen sind die Kühlrippen des luftgekühlten Motors, die Bremsanlage angesichts der höheren Fahrgeschwindigkeit sowie der Zustand von Lenkung und Achsschenkeln. Auch die Funktion der Beleuchtung und der Reifenzustand gehören zu einer gründlichen Prüfung.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Fendt Agrobil S, Fendt (Hersteller)

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