Eicher Raubtierreihe
2 Modelle in dieser Baureihe
Eicher Raubtierreihe – 3002 HR A Mammut und ES 201 Puma: von Bayern in die Höfe, 1.963 bis 3.927 cm³ Hubraum, Zwei- bis Vierzylinder und 1.190 bis 2.875 kg Gewicht
Eicher baute seine Traktoren in Bayern, mit Werken in Forstern und Dingolfing, und benannte seine Baureihen der 1960er Jahre nach großen Raubtieren und Wildtieren – von Puma und Tiger bis zum besonders leistungsstarken Mammut. Diese Seite versammelt zwei Vertreter dieser Namenstradition: den kleinen Puma und den großen Mammut, die die Spannweite der Raubtierreihe von der Einsteiger- bis zur Spitzenklasse zeigen.
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Das Register führt hier 2 Ausführungen mit einer Leistung von 20,5 kW beziehungsweise 28 PS aus Zwei- bis Vierzylindern mit 1.963 bis 3.927 cm³ Hubraum bei 2.000 U/min Nenndrehzahl und einem Drehmoment von 108 Nm. Die Leergewichte reichen von 1.190 bis 2.875 kg, die Abmessungen von 2.370 bis 3.620 mm Länge, 890 bis 1.900 mm Breite und 1.110 bis 2.350 mm Höhe.
Mit ihrer Namensgebung nach Raubtieren setzte Eicher in den 1960er Jahren auf eine für die Branche ungewöhnlich einprägsame Markenidentität und positionierte sich damit neben Fendt, Deutz und Fahr im westdeutschen Traktorenmarkt. Die große Spanne zwischen dem kompakten Puma und dem schweren Mammut zeigt, wie breit die Baureihe verschiedene Betriebsgrößen bediente.
Beim Gebrauchtkauf ist wegen der unterschiedlichen Motoren innerhalb der Baureihe genau auf das jeweilige Modell zu achten, da Ersatzteile zwischen Zwei- und Vierzylindervarianten nicht austauschbar sind. Kupplung, Getriebe und Hydraulik sollten auf Verschleiß geprüft werden, das Blechkleid auf Rost. Für Eicher-Klassiker gibt es ein aktives Netz von Sammlern und spezialisierten Teilehändlern.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Eicher Raubtierreihe
Modelle
Traktor im 3D-Schnitt
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