Eicher 4000, Phase III
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Eicher 4060 A (Baureihe 4000, Phase III, 1978–1980): wassergekühlter Vierzylinder-Diesel mit 3.335 cm³, 44 kW und 227 Nm Drehmoment
In der Baureihe 4000 der als Phase III bezeichneten Bauzeit bot der bayerische Hersteller Eicher neben Dreizylinder- auch Vierzylinder-Ausführungen an. Der 4060 A entstand von 1978 bis 1980. Der Wechsel von drei auf vier Zylinder erweiterte innerhalb der Baureihe das Angebot nach oben, ohne bereits in die Klasse der großvolumigen Sechszylinder-Ausführungen zu wechseln.
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Der Eicher 4060 A trägt einen wassergekühlten Vierzylinder-Dieselmotor mit 3.335 cm³ Hubraum, der bei 2.100 U/min 60 PS beziehungsweise 44 kW leistet und ein Drehmoment von 227 Nm entwickelt. Bei 2.950 kg Gewicht, 3.790 mm Länge, 2.340 mm Höhe, 1.940 mm Breite und 2.295 mm Radstand erreicht die Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
Mit vier Zylindern statt drei läuft der 4060 A bei gleicher Drehzahl ruhiger als die kleineren Dreizylinder-Ausführungen derselben Baureihe und liefert mit 44 kW mehr Leistung für schwerere Anbaugeräte und Anhängelasten. Die 227 Nm Drehmoment stehen für zügiges Durchziehen bei Zugarbeiten wie dem Pflügen zur Verfügung. Auf mittelgroßen Ackerbaubetrieben deckte ein Vierzylinder dieser Leistungsklasse sowohl die Feldarbeit als auch schwerere Transportfahrten ab, ohne dass ein zusätzlicher, größerer Traktor nötig gewesen wäre.
Beim Gebrauchtkauf zählt bei einem Vierzylinder dieses Alters der Zustand der Kurbelwellenlagerung und der Zylinderkopfdichtung, da ein Defekt hier aufwendiger zu beheben ist als bei kleineren Motoren. Ebenso zu prüfen sind die Kühlleistung, die Einspritzpumpe und Rostschäden an Rahmen und Kotflügeln, die bei Traktoren dieser Bauzeit häufig auftreten.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Eicher 4060 A, Eicher (Wikipedia)
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