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Deutzer Trekker (1919-1920) aus Köln: früher Vierzylinder-Benzintraktor mit 3/1-Getriebe, 40 PS/29 kW bei nur 800 U/min, 6 km/h Höchstgeschwindigkeit, 3.600 kg Gewicht
Deutz ist ein Kölner Unternehmen und zählt zu den ältesten Motorenherstellern Europas. Der hier erfasste Deutzer Trekker entstand 1919/1920, in der frühen Phase des eigenständigen Traktorbaus, als Landmaschinen begannen, sich vom bloßen Stationärmotor zum fahrbaren Zugfahrzeug zu entwickeln.
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Der Vierzylinder-Benzinmotor ist bei nur 800 U/min ausgelegt und leistet 29 kW (40 PS); die Kraft wird über ein Getriebe mit drei Vorwärts- und einem Rückwärtsgang übertragen. Der Trekker ist 4.400 mm lang, 1.800 mm breit und 2.700 mm hoch, das Gewicht beträgt 3.600 kg. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit liegt bei lediglich 6 km/h.
Eine so niedrige Motordrehzahl von 800 U/min bei 3,6 Tonnen Gewicht spiegelt die massive, langsam laufende Bauweise der frühen Traktorentechnik wider, als leichte, hochdrehende Motoren noch nicht verfügbar waren. Mit 6 km/h war der Trekker allein für Feld- und Zugarbeiten ausgelegt, nicht für den Straßentransport; das knappe Getriebe mit drei Vorwärtsgängen und nur einem Rückwärtsgang war für diese Aufgaben ausreichend.
Ein Fahrzeug dieses Alters ist im Grunde ein technisches Sammlerstück. Beim Erwerb prüft man Riss- und Materialzustand von Motorblock und Rahmen nach über hundert Jahren Standzeit, Zündanlage und Magnetzündung des Benzinmotors sowie Dichtheit des Kühlsystems. Ersatzteile gibt es dafür praktisch nicht mehr im regulären Handel, sondern nur durch Eigenfertigung oder über Sammler historischer Landmaschinen.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Deutz Deutzer Trekker, Deutz
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