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MAN 4S3

Bauzeit: 1961–1963 · Baureihe: S

Weitere Maschinen des Jahrgangs 1961

Mit dem 4S3 führt MAN ein Modell der Baureihe S. Gebaut wurde er von 1961–1963. Der Motor leistet 55 PS, hat 4 Zylinder, bei 3.200 cm³ Hubraum. Die Nenndrehzahl liegt bei 2.400 U/min. Das Leergewicht beträgt 2.600 kg. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 19 km/h. Das Getriebe ist als 8/4-Getriebe ausgeführt. Angetrieben wird das Fahrzeug per Allradantrieb. Der Motor ist wassergekühlt. Die Bereifung: hinten 18.4 R30. Als Kraftstoff dient Diesel. Die Bauweise: (Halb?)Rahmenbauweise. Das Getriebe bietet 8 Vorwärtsgänge. Hinzu kommen 4 Rückwärtsgänge. Gebaut wurden rund 3 (Prototypen) Exemplare. Die Baureihe S umfasst 5 Modelle. Die Nennleistung reicht darin von 50 bis 55 PS; der 4S3 liegt mit 55 PS an der Spitze. Direkt benachbart sind darunter der 4S2 mit 50 PS. Das Leergewicht reicht darin von 2.600 bis 3.160 kg; hier liegt der 4S3 mit 2.600 kg am unteren Ende. Von MAN sind insgesamt 5237 Modelle in 68 Baureihen erfasst.

MAN S – fünf Ackerdiesel von 2S1 bis 4S3 aus den 1950er Jahren, Vierzylindermotoren mit 3.200 bis 3.927 cm³, 50 bis 55 PS, 2.960 bis 3.160 kg Leergewicht

MAN baute in den 1950er Jahren unter der Bezeichnung MAN S eine Reihe von Ackerdieseln, bevor sich der Konzern aus dem Traktorengeschäft zurückzog. Das Register führt hier fünf Modelle von 2S1 und 2S2 bis 4S1, 4S2 und 4S3, alle mit Vierzylinder-Dieselmotoren von MAN, darunter der Typ D 0024 M 221.

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Das Register führt hier fünf Ausführungen mit 50 bis 55 PS, Hubräumen von 3.200 bis 3.927 cm³, Leergewichten von 2.960 bis 3.160 kg sowie Drehzahlen von 1.900 bis 2.400 U/min; Länge, Breite und Höhe sind einheitlich mit 3.625, 1.970 und 1.940 mm angegeben.

In den 1950er Jahren traten mehrere deutsche Industriekonzerne mit eigenen Ackerdieseln in einen hart umkämpften Traktormarkt neben etablierten Landtechnikherstellern wie Deutz, Fendt und Eicher; MAN zog sich aus diesem Geschäft wieder zurück und konzentrierte sich auf Nutzfahrzeuge und Motoren.

Erhaltene MAN S gelten als seltene Sammlerstücke; beim Kauf zählen Zustand von Einspritzpumpe und Kühlsystem, Dichtheit des Motors sowie Vollständigkeit von Anbauteilen, da Originalersatzteile praktisch nicht mehr über den Hersteller zu bekommen sind und nur über Sammlerbörsen und Nachfertigung beschafft werden. Der Verkauf der Ackerdieselsparte markierte für MAN den Rückzug aus einem Marktsegment, das der Konzern nur kurze Zeit besetzt hatte. Die geringen Stückzahlen der MAN-Ackerdiesel erklären auch die heutige Seltenheit erhaltener Exemplare im Vergleich zu den Großserienherstellern.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle MAN S

Technische Daten

Motor

KraftstoffDieselkorrigieren
Leistung55 PSkorrigieren
Leistung55 PSkorrigieren
Nenndrehzahl2.400 U/minkorrigieren
Zylinder4korrigieren
Hubraum3.200 cm³korrigieren
KühlungWasserkühlungkorrigieren

Maße und Gewichte

Leergewicht2.600 kgkorrigieren

Antrieb und Fahrwerk

AntriebAllradantriebkorrigieren
Getriebe8/4-Getriebekorrigieren
Gänge vorwärts8korrigieren
Gänge rückwärts4korrigieren
Bereifung hinten18.4 R30korrigieren
Höchstgeschwindigkeit19 km/hkorrigieren

Herkunft und Zulassung

Bauweise(Halb?)Rahmenbauweisekorrigieren
Stückzahl3 (Prototypen)korrigieren

Einordnung

Leistungsgewicht: 15,6 kW/t (40 kW / 2,6 t)

Leistungsklasse: Universal (40–100 PS)

Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 38 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.

Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat der MAN 4S3?

Der MAN 4S3 leistet 55 PS.

Wie schwer ist der MAN 4S3?

Das Eigengewicht beträgt 2.600 kg.

Welchen Motor hat der MAN 4S3?

4 Zylinder, 3.200 cm³ Hubraum, Diesel.

Wie schnell fährt der MAN 4S3?

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 19 km/h.

In welchen Jahren wurde der MAN 4S3 gebaut?

Bauzeit: 1961–1963.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
  • Reifengröße vorn und hinten prüfen: abweichende Paarungen belasten den Antrieb.
  • Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
  • Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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Quellen: [1] [2]

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