Daimler Benz Unimog 421
Baureihe: Unimog
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Unimog 401 (1953–1956): Modellbezeichnung des Daimler-Benz-Unimog mit OM-636-Diesel, 1.767 cm³ und 18,5 kW, nach Boehringers Serienstart in Göppingen
Der Unimog geht auf einen 1946 bei Erhard und Söhne in Schwäbisch Gmünd gebauten ersten Prototyp zurück. Die Serienfertigung begann bei Boehringer in Göppingen, wo bis 1951 rund 600 Exemplare des Typs U 70200 entstanden; im Herbst 1950 verkaufte Boehringer dieses Geschäft an Daimler-Benz, das die Fertigung 1951 im Werk Gaggenau zunächst unter der Bezeichnung 2010 übernahm. Die Modellbezeichnung 401 führte Daimler-Benz von 1953 bis 1956.
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Der Unimog 401 trägt den Dieselmotor OM 636 mit 1.767 cm³ Hubraum, der 18,5 kW leistet, verbunden mit einem manuellen Sechsganggetriebe mit zwei Rückwärtsgängen. Bei 2.050 mm Höhe, 3.520 mm Länge und 1.630 mm Breite ist die Maschine kompakt genug für Feldwege und enge Hofdurchfahrten.
Der Motor OM 636 stammte aus dem Pkw- und leichten Nutzfahrzeugbau von Daimler-Benz und war damit ein Fremdaggregat aus einem anderen Fahrzeugsegment, das dem Unimog seine für einen Traktor ungewöhnliche Laufkultur gab. Allradantrieb, Portalachsen und die hohe Bodenfreiheit des Unimog-Konzepts erlaubten den Einsatz im Gelände genauso wie auf befestigten Straßen, wo das Sechsganggetriebe eine für Ackerschlepper der Zeit ungewöhnlich hohe Fahrgeschwindigkeit ermöglichte.
Beim Gebrauchtkauf eines frühen Unimog 401 zählt vor allem die Echtheit und Herkunft des Fahrzeugs, da aus dieser frühen Fertigungszeit nur noch wenige Exemplare erhalten sind. Zu prüfen sind der Zustand des Kühlsystems und der Einspritzpumpe des OM 636, die Dichtigkeit der Portalachsen sowie mögliche Umbauten oder Reparaturen, die bei solch seltenen frühen Fahrzeugen über die Jahrzehnte häufig vorgenommen wurden.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Unimog 401
Technische Daten
Motor
| Motor | 29 kW – 44 kWkorrigieren |
|---|
Antrieb und Fahrwerk
| Getriebe | Schaltgetriebekorrigieren |
|---|
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
- Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
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Traktor im 3D-Schnitt
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