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Wilhelm Mayer Stahlpferd – Einzylinder-Traktor mit Verdampferkühlung von 1928 bis 1931: 8 PS, 1.100 kg Gewicht, nur 6 km/h Höchstgeschwindigkeit, ein früher motorisierter Ersatz für das Zugpferd
Der Stahlpferd von Wilhelm Mayer wurde zwischen 1928 und 1931 gebaut und gehört zu den frühen Kleintraktoren der Zwischenkriegszeit, deren Name schon andeutet, wofür sie gedacht waren: als motorisierter Ersatz für das Zugpferd auf kleineren Höfen. Zur Firmengeschichte selbst lässt sich aus den Werten nichts Gesichertes sagen, deshalb beschreibt dieser Text die Maschinenklasse.
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Der Einzylindermotor wird über eine Verdampferkühlung temperiert und leistet 8 PS. Mit 1.100 kg Gewicht bei nur 6 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit war der Stahlpferd ein sehr langsames, aber für seine Leistungsklasse vergleichsweise schweres Gerät, gebaut für Zugarbeit und nicht für Straßenfahrten.
Solche frühen Einzylinder-Traktoren arbeiteten fast ausschließlich im Schritttempo und ersetzten Zugtiere bei Pflug-, Egge- und Transportarbeiten auf kleinen und mittleren Höfen. Die Verdampferkühlung ohne Wasserpumpe war für diese Bauzeit typisch und machte die Motoren einfach zu warten, aber auch anfällig für Kühlwasserverlust bei Dauerlast über längere Zeit.
Beim Gebrauchtkauf eines derart alten Traktors zählen vor allem Erhaltungszustand von Kurbelwelle und Zylinder, Dichtigkeit der Verdampferkühlung und Zustand der oft schon ersetzten Riemen- und Kettenantriebe. Da Originalersatzteile für Maschinen dieser Bauzeit kaum noch neu erhältlich sind, entscheidet meist der Zustand der vorhandenen, teils nachgefertigten Teile über den tatsächlichen Wert der Maschine.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Wilhelm Mayer Stahlpferd
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