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Mathis PU von 1933: ein leichtes Nutzfahrzeug des französischen Automobilherstellers Mathis aus Straßburg mit Vierzylindermotor, 1.445 cm³ Hubraum, 1.355 kg zulässigem Gesamtgewicht und 890 kg Leergewicht
Mathis war ein französischer Automobilhersteller mit Sitz in Straßburg im Elsass, der von den 1910er bis in die 1950er Jahre Fahrzeuge baute, vom Kleinwagen bis zu leichten Nutzfahrzeugen wie dem hier erfassten PU. Emile Mathis, der Gründer, gehörte zu den frühen französischen Automobilpionieren, bevor sein Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg seine Eigenständigkeit verlor.
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Der PU aus dem Jahr 1933 trägt einen Vierzylindermotor mit 1.445 cm³ Hubraum, für ein leichtes Nutzfahrzeug seiner Zeit eine übliche Größe. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 1.355 kg und einem Leergewicht von 890 kg ergibt sich eine Nutzlast von rund 465 kg. Der Radstand von 2.730 mm und die Breite von 1.700 mm zeigen ein kompaktes Fahrgestell, wie es für leichte Liefer- und Nutzfahrzeuge auf Basis eines Pkw-Fahrgestells in den 1930er Jahren typisch war.
Fahrzeuge dieser Gewichtsklasse aus den 1930er Jahren dienten vor allem kleinen Handels- und Handwerksbetrieben, die für Auslieferungen mehr Ladefläche als ein Pkw benötigten, aber keinen schweren Lastwagen. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht deutlich unter 3,5 t entspräche der PU nach heutiger Einteilung der leichten Klasse N1.
Beim Gebrauchtkauf eines fast hundert Jahre alten Vorkriegsfahrzeugs zählen vor allem der Erhaltungszustand von Rahmen und Karosserieblech, die Funktion der mechanischen Bremsen, der Zustand des Motors nach jahrzehntelanger Standzeit sowie die Frage, ob überhaupt noch Ersatzteile existieren – solche Fahrzeuge werden praktisch ausschließlich von Sammlern und Oldtimer-Spezialisten erhalten und instand gesetzt.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells PU
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