Kramer KC
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Kramer KC 17 (Baureihe KC): luftgekühlter Zweizylinder-Diesel mit 12,6 kW für kleinere Betriebe der Nachkriegszeit, gebaut 1956
Die Baureihe KC gehörte zum frühen Nachkriegsprogramm der Kramer-Werke, in einer Zeit, in der zahlreiche deutsche Hersteller kleine, preiswerte Schlepper für landwirtschaftliche Kleinbetriebe anboten. Der luftgekühlte KC 17 steht für diese einfache, wartungsarme Bauweise am unteren Ende der damaligen Leistungsskala.
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Der KC 17 wird von einem luftgekühlten Zweizylinder-Dieselmotor mit 1.305 cm³ Hubraum angetrieben, der bei 2.000 U/min 17 PS beziehungsweise 12,6 kW leistet. Bei einem Leergewicht von 1.220 kg ist der Schlepper 2.700 mm lang, 1.470 mm breit und 1.510 mm hoch, der Radstand beträgt 1.725 mm. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h.
Mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit gehört der KC 17 in die Fahrerlaubnisklasse L. Der luftgekühlte Zweizylinder verzichtet auf Kühlwasserkreislauf, Wasserpumpe und Frostschutz, was ihn robust gegenüber Frost macht und den Wartungsaufwand auf Gebläse, Ölstand und Kühlrippen beschränkt – typische Vorzüge dieser Bauweise für kleinere und mittlere Betriebe der 1950er Jahre.
Beim Gebrauchtkauf eines luftgekühlten Kleinschleppers dieser Bauzeit sind die Kühlrippen am Zylinderblock und die Funktion des Gebläses die ersten Prüfpunkte, da Verschmutzung oder Beschädigung hier schnell zu Überhitzung führt. Getriebe und Lenkung sollten auf Spiel und ungewöhnliche Geräusche geprüft werden. Da der KC 17 ein seltenes Modell ist, ist mit langen Wartezeiten auf Ersatzteile zu rechnen.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Kramer KC 17, Kramer (Hersteller)
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