Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen
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Ford MAJOR

5 Modelle in dieser Baureihe

Ford Major – die große Standardtraktoren-Baureihe aus Dagenham in der Nachfolge des Fordson: New, Power und Super Major, 40 bis 47 kW, Drei- und Vierzylinder mit 3.290 bis 3.819 cm³

Ford MAJOR 4000
Abgebildet: Ford MAJOR 4000

Der Major führte im Ford-Werk Dagenham bei London die Standardtraktoren-Linie des Fordson fort, dessen erstes Nachkriegsmodell 1945 als E1A Fordson Major erschien. In den 1950er und frühen 1960er Jahren folgten die Weiterentwicklungen New Major, Power Major und Super Major mit steigender Leistung und verbesserter Hydraulik, bis die Baureihe 1964 im Zuge von Fords weltweiter Traktoren-Modellpolitik in die neue Nummernreihe ab Ford 5000 überging. Die Motoren wuchsen von Drei- auf Vierzylinder-Diesel, wobei die frühen Modelle teils auch als Benziner und Petroleum-Versionen angeboten wurden.

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Das Register führt hier 5 Ausführungen mit 40 bis 47 kW aus Drei- bis Vierzylindern mit 3.290 bis 3.819 cm³ Hubraum, Leergewichten von 2.010 bis 2.820 kg, einer zulässigen Gesamtmasse von 2.132,5 kg, Längen von 3.480 bis 3.600 mm und Breiten von 1.760 bis 2.400 mm.

Der Major war über zwei Jahrzehnte der Brot-und-Butter-Traktor britischer und europäischer Ackerbaubetriebe und wurde in großer Stückzahl auch exportiert; er stand in direkter Konkurrenz zu Massey Ferguson, International Harvester und den deutschen Herstellern.

Gebraucht zählen beim Major der Zustand von Zylinderkopf und Kühlsystem, Kupplung und Getriebe, die Dichtheit der Hydraulikpumpe für die Dreipunktaufhängung sowie Rost an Fahrgestell und Kotflügeln; für Motor- und Verschleißteile besteht dank der breiten Verbreitung der Baureihe weiterhin ein aktiver Ersatzteilmarkt.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Ford MAJOR, Ford (Hersteller, historisch)

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