Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen
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Carl Kaelble Z

2 Modelle in dieser Baureihe

Carl Kaelble Z-Baureihe: Zugmaschinen aus Backnang mit Rohölmotoren, vom Z 1 Suevia AD 17 bis zum Z 4 S, 8,8 bis 44,1 kW aus Ein- bis Vierzylindern

Carl Kaelble Z 1 Suevia AD 17
Abgebildet: Carl Kaelble Z 1 Suevia AD 17

Carl Kaelble mit Sitz in Backnang war ein deutscher Hersteller schwerer Zugmaschinen, der sich auf robuste Rohölmotoren spezialisierte – Glühkopfaggregate, die mit billigem, schwer entflammbarem Rohöl statt mit Benzin oder Diesel liefen und für den harten Einsatz im Bau- und Transportgewerbe ausgelegt waren. Diese Seite fasst die Z-Baureihe der Marke zusammen, von der Z 1 Suevia AD 17 bis zur Z 4 S; das Kürzel Z steht für Zugmaschine, die angehängte Zahl für die Baugröße.

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Das Register führt 2 Ausführungen mit 8,8 bis 44,1 kW aus Ein- bis Vierzylindern mit 2.454 bis 9.748 cm³ Hubraum, bei einer Drehzahl von 1.000 U/min. Eine der erfassten Maschinen wiegt 4.300 kg bei einer Länge von 3.500 mm, einer Breite von 1.950 mm und einer Höhe von 2.150 mm.

Zugmaschinen dieser Bauart übernahmen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Schwerlasttransport auf der Straße, bevor sie von Lastkraftwagen mit klassischen Dieselmotoren verdrängt wurden; Kaelble baute parallel auch schwere Kipper und Baumaschinen. Die Rohöltechnik machte die Fahrzeuge unabhängig von teurem Kraftstoff, verlangte aber eine sorgfältige Vorwärmung des Glühkopfs vor dem Start.

Beim Gebrauchtkauf zählen der Zustand des Glühkopfs und der Zylinderlaufbuchsen, Dichtheit der Kühlung, Zustand von Kupplung und Getriebe sowie Rost an Rahmen und Anhängekupplung. Ersatzteile für diese frühen Rohölmotoren sind selten und meist nur über spezialisierte Sammler und Nachbauwerkstätten zu bekommen, technisches Verständnis für Glühkopftechnik ist beim Restaurieren unverzichtbar.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Carl Kaelble Z

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