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Bührer K

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Bührer KJ4: früher Nachkriegs-Traktor der Baureihe K, Vierzylinder-Benzinmotor mit 30 PS, rund 290 gebaute Exemplare, gebaut 1949 bis 1950

Bührer KJ4
Abgebildet: Bührer KJ4

Bührer, ein Schweizer Traktorenhersteller mit Sitz in Hinwil im Kanton Zürich, gehörte zu den frühen Anbietern in der Schweiz entwickelter Ackerschlepper. Der KJ4 der Baureihe K entstand nur 1949 und 1950, in den Jahren des raschen Wiederaufbaus der europäischen Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, und wurde in rund 290 Exemplaren gebaut.

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Der KJ4 trägt einen wassergekühlten Vierzylinder-Benzinmotor mit 2.200 cm³ Hubraum und Hinterradantrieb, der 30 PS leistet; ein 4V-1R-Getriebe stellt vier Vorwärts- und einen Rückwärtsgang zur Verfügung. Für seine Zeit war der KJ4 ein Traktor der leichten bis mittleren Klasse, wie er für die Mechanisierung kleinerer Schweizer Bauernbetriebe typisch war.

Die Nachkriegsjahre brachten in der Schweiz eine rasch wachsende Nachfrage nach Traktoren dieser Größenordnung, da viele Betriebe erst in dieser Zeit von Pferde- auf Motorzugkraft umstellten. Ein Vierzylinder-Benzinmotor wie im KJ4 war für diese frühe Mechanisierungsphase kostengünstiger zu bauen und zu unterhalten als ein vergleichbarer Dieselmotor.

Beim Gebrauchtkauf eines derart alten Modells zählen der Zustand von Motor, Zündanlage und Vergaser, die Dichtheit des Kühlsystems sowie Rost an Blechteilen und Fahrgestell. Wegen der geringen Stückzahl von rund 290 gebauten Exemplaren sind Ersatzteile praktisch nur über spezialisierte Sammler historischer Schweizer Traktoren zu beschaffen.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte des Modells Bührer KJ4

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