Steyr 1200 (a)
Bauzeit: 1972–1975 · Baureihe: Plus-Serie
Weitere Maschinen des Jahrgangs 1972
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Steyr Plus-Serie – Schlepper aus St. Valentin der 1970er und 1980er Jahre: Typen 30, 40, 40a und 40h neben dem 1200(a) und 540, Zwei- bis Sechszylinder-Diesel von 22 bis 85 kW, mit und ohne Allradantrieb
Die Plus-Serie fasst Steyr-Schlepper aus den 1970er und 1980er Jahren zusammen, gebaut im Werk St. Valentin in Oberösterreich. Steyr, hervorgegangen aus der Waffenfabrik Steyr und seit den 1940er Jahren im Traktorenbau aktiv, ordnete seine Modelle in dieser Zeit nach zwei- bis dreistelligen Typenbezeichnungen, wobei die Ziffern grob die Leistungsklasse markieren. Der Buchstabe a hinter der Typenzahl steht bei Steyr für Allradantrieb, während Modelle ohne diesen Zusatz als Hinterradschlepper ausgeliefert wurden; das h beim Typ 40h kennzeichnet eine Sonderausführung innerhalb der gleichen Grundbaureihe. Der 1200 markiert mit deutlich größerem Hubraum das obere Ende der hier geführten Baureihe, während die Typen 30, 40 und 540 die kleineren und mittleren Leistungsklassen abdecken.
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Das Register führt hier vier Ausführungen mit 22,1 bis 84,6 kW aus Zwei- bis Sechszylinder-Dieselmotoren mit 1.992 bis 5.976 cm³ Hubraum. Die Nenndrehzahlen liegen zwischen 2.000 und 2.400 U/min, die Leergewichte reichen von 1.761 bis 4.036 kg bei Längen von 3.250 bis 4.190 mm, Breiten von 1.614 bis 2.154 mm und Bauhöhen von 1.512 bis 2.340 mm.
Die Plus-Serie stand in einer Zeit, in der Steyr auf dem europäischen Markt neben Fendt, Deutz und internationalen Marken um landwirtschaftliche Betriebe in Alpenländern und Mitteleuropa konkurrierte; die Allradmodelle mit dem a-Zusatz waren früh auf Hanglägen und in bergigen Regionen gefragt, ein Marktsegment, in dem Steyr traditionell stark vertreten war.
Beim Gebrauchtkauf lohnt die Prüfung von Achsschenkeln und Vorderachslagern bei den Allradversionen, der Zustand von Kupplung und Getriebe sowie Rostbefall an Kotflügeln und Kabinenrahmen, sofern eine Kabine verbaut wurde. Ersatzteile für Motor und Antriebsstrang sind über das Steyr-Traktoren-Netz von CNH Industrial weiterhin erhältlich, bei Anbauteilen lohnt der Blick zu freien Anbietern.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Steyr Plus-Serie, Steyr (CNH Industrial, Hersteller)
Technische Daten
Motor
| Kraftstoff | Dieselkorrigieren |
|---|---|
| Leistung | 115 PS (84,6 kW)korrigieren |
| Nenndrehzahl | 2.400 U/minkorrigieren |
| Zylinder | 6korrigieren |
| Hubraum | 5.976 cm³korrigieren |
| Bohrung | 105 mmkorrigieren |
| Hub | 115 mmkorrigieren |
| Kühlung | Wasserkühlungkorrigieren |
Maße und Gewichte
| Länge | 4.190 mmkorrigieren |
|---|---|
| Breite | 2.154 mmkorrigieren |
| Höhe | 2.340 mmkorrigieren |
| Radstand | 2.534 mmkorrigieren |
| Leergewicht | 4.036 kgkorrigieren |
Antrieb und Fahrwerk
| Antrieb | Heck- oder Allradantriebkorrigieren |
|---|---|
| Getriebe | 12V/6R oder 16V/8Rkorrigieren |
| Bereifung vorn | 11.00-16 ASF (A: 10-24 AS)korrigieren |
| Bereifung hinten | 18.4-38 ASkorrigieren |
| Höchstgeschwindigkeit | 25 km/hkorrigieren |
Herkunft und Zulassung
| Bauweise | Blockbauweisekorrigieren |
|---|---|
| Stückzahl | 260korrigieren |
Einordnung
Leistungsgewicht: 21 kW/t (85 kW / 4 t)
Leistungsklasse: Groß (100–180 PS)
Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 72 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.
Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.
Häufige Fragen
Wie viel Leistung hat der Steyr 1200 (a)?
Der Steyr 1200 (a) leistet 115 PS.
Wie schwer ist der Steyr 1200 (a)?
Das Eigengewicht beträgt 4.036 kg.
Welchen Motor hat der Steyr 1200 (a)?
6 Zylinder, 5.976 cm³ Hubraum, Diesel.
Wie schnell fährt der Steyr 1200 (a)?
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h.
Welche Maße hat der Steyr 1200 (a)?
4.190 mm × 2.154 mm × 2.340 mm.
In welchen Jahren wurde der Steyr 1200 (a) gebaut?
Bauzeit: 1972–1975.
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
- Reifengröße vorn und hinten prüfen: abweichende Paarungen belasten den Antrieb.
- Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
- Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.
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Weitere Modelle der Baureihe
Quellen: [1]
Traktor im 3D-Schnitt
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