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Hermann Lanz D 438 Export

Bauzeit: 12/1963–11/1969 · Baureihe: D-Reihe

Weitere Maschinen des Jahrgangs 1963

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Der Hermann Lanz D 438 Export ist ein Modell der Baureihe D-Reihe. Gebaut wurde er von 12/1963–11/1969. Der Motor leistet 38 PS (27,8 kW), hat 3 Zylinder, bei 2.232 cm³ Hubraum. Die Nenndrehzahl liegt bei 2.300 U/min. Die Maschine ist 3.250 mm lang, 1.555 mm breit und 1.300 mm hoch. Der Radstand misst 2.000 mm. Die Bodenfreiheit beträgt 380 mm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 27,5 km/h. Das Getriebe ist als 6V/2R ausgeführt. Angetrieben wird das Fahrzeug per Hinterradantrieb. Der Motor ist wassergekühlt. Die Bereifung: vorn 6.00-16, hinten 11-28. Als Kraftstoff dient Diesel. Die Bohrung misst 95 mm. Der Hub beträgt 105 mm. Die Bauweise: Block-Bauweise. Der Einspritzdruck beträgt 180 bar. Gebaut wurden rund 298 Exemplare. Die Baureihe D-Reihe umfasst 38 Modelle. Die Nennleistung reicht darin von 12 bis 60 PS; der D 438 Export liegt mit 38 PS im Mittelfeld. Direkt benachbart sind darunter der D36 mit 36 PS und darüber der D 340 A mit 40 PS. Von Hermann Lanz sind insgesamt 48 Modelle in 8 Baureihen erfasst.

Hermann Lanz Aulendorf D-Reihe – nicht der Bulldog: luftgekühlte Schlepper aus Oberschwaben 1949–1967

Die D-Reihe von Hermann Lanz aus Aulendorf wird häufig mit den Mannheimer Lanz Bulldogs verwechselt – zu Unrecht, denn beide Firmen haben außer dem Namen nichts gemein. Der oberschwäbische Betrieb baute nach dem Krieg eigene Schlepper mit zugekauften, luftgekühlten Dieselmotoren, überwiegend von MWM, und verkaufte sie vor allem an die kleinbäuerliche Landwirtschaft Süddeutschlands und Österreichs; der „Austria-Diesel“ im Register ist eine solche Exportausführung.

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Die Typenbezeichnung ist durchgängig: D für Diesel, die Zahl grob für die Leistungsklasse – von den kleinen D 12 und D 15 bis zu den D 240 und D 245 der 1960er Jahre. Der Zusatz S markiert verbesserte Ausführungen, AE einen Ausstattungsstand. Im Register reichen die Modelle von 8,8 bis 43,9 kW, von 905 bis 3.400 cm³ Hubraum bei einem bis vier Zylindern und von 1.120 bis 3.950 kg Leergewicht; die Höchstgeschwindigkeiten liegen zwischen 16,5 und 29,8 km/h.

Die Bauzeiten der Einzelmodelle sind im Register bis auf den Monat genau erfasst – ein Hinweis auf die kleinen Stückzahlen und häufigen Modellwechsel eines mittelständischen Herstellers, der 1967 die Schlepperfertigung einstellte.

Für Sammler zählt die Seltenheit; für den Zustand sind Motorlager, Kühlgebläse und die oft einfachen Getriebe entscheidend. Ersatzteile gibt es über die MWM-Motorenverwandtschaft und eine kleine, aber aktive Liebhaberszene.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Hermann Lanz D-Reihe, Hermann Lanz Aulendorf (Wikipedia)

Technische Daten

Motor

KraftstoffDieselkorrigieren
Leistung38 PS (27,8 kW)korrigieren
Nenndrehzahl2.300 U/minkorrigieren
Zylinder3korrigieren
Hubraum2.232 cm³korrigieren
Bohrung95 mmkorrigieren
Hub105 mmkorrigieren
Einspritzdruck180 barkorrigieren
KühlungWasserkühlungkorrigieren

Maße und Gewichte

Länge3.250 mmkorrigieren
Breite1.555 mmkorrigieren
Höhe1.300 mmkorrigieren
Radstand2.000 mmkorrigieren
Bodenfreiheit380 mmkorrigieren

Antrieb und Fahrwerk

AntriebHinterradantriebkorrigieren
Getriebe6V/2Rkorrigieren
Bereifung vorn6.00-16korrigieren
Bereifung hinten11-28korrigieren
Höchstgeschwindigkeit27,5 km/hkorrigieren

Herkunft und Zulassung

Bauweiseblock-bauweisekorrigieren
Stückzahl298korrigieren

Häufige Fragen

Wie viel Leistung hat der Hermann Lanz D 438 Export?

Der Hermann Lanz D 438 Export leistet 38 PS.

Welchen Motor hat der Hermann Lanz D 438 Export?

3 Zylinder, 2.232 cm³ Hubraum, Diesel.

Wie schnell fährt der Hermann Lanz D 438 Export?

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 27,5 km/h.

Welche Maße hat der Hermann Lanz D 438 Export?

3.250 mm × 1.555 mm × 1.300 mm.

In welchen Jahren wurde der Hermann Lanz D 438 Export gebaut?

Bauzeit: 12/1963–11/1969.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Reifengröße vorn und hinten prüfen: abweichende Paarungen belasten den Antrieb.
  • Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
  • Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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Quellen: Wikibooks Traktorenlexikon (CC BY-SA 4.0) (abgerufen August 2026) · Wie wir die Daten prüfen

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