Güldner AL
Bauzeit: 1962 · Baureihe: Weitere Modelle
Weitere Maschinen des Jahrgangs 1962
Güldner – weitere Modelle: die Sammelseite der Traktoren aus Aschaffenburg außerhalb der benannten Baureihen, von der A-Reihe über AFN und ALD bis zu den Wein- und Obstbau-Typen Burgund, Spessart und Toledo, 12 bis 44 kW
Diese Seite versammelt die Güldner-Traktoren, die das Register keiner benannten Baureihe zuordnen konnte – vom Einzylinder- und Zweizylinder-Diesel der A-Reihe bis zu den G-Typen mit Namen von Wein- und Obstbauregionen. Güldner, von Hugo Güldner in Aschaffenburg gegründet, baute Diesel-Ackerschlepper mit dem für die Marke charakteristischen Ein- und Mehrzylinder-Antrieb eigener Fertigung und wurde 1963 von der Linde AG übernommen; die Traktorfertigung in Aschaffenburg endete 1969. Die A-Reihe (A 2 D, A 2 L, A 2 W, A 3 KT, A 3 P, A 4 M) und die zahlreichen Kurztypen von ABL bis AZK bildeten das breite Programm der Nachkriegsjahrzehnte, die G-Reihe (G 15 bis G 60) die spätere Generation; einzelne Typen führten zusätzlich Namen von Anbaugebieten wie Tessin, Burgund, Spessart, Toledo und Gotland für die schmalspurigen Ausführungen.
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Das Register führt hier 34 Ausführungen mit 11,7 bis 44,2 kW (20 bis 60 PS) aus Zwei- bis Sechszylindern mit 1.305 bis 4.712 cm³, Leergewichten von 1.115 bis 2.750 kg, Längen von 2.635 bis 3.955 mm, Breiten von 1.514 bis 1.865 mm, Höhen von 1.385 bis 1.625 mm und Nenndrehzahlen von 1.800 bis 2.300 U/min; angetrieben werden sie durchweg von Dieselmotoren.
Güldner zählte neben Fendt, Eicher und Kramer zu den bayerischen Traktorenherstellern der Nachkriegszeit und war für robuste, wasser- wie luftgekühlte Diesel bekannt. Die schmalen Wein- und Obstbauschlepper füllten in Süddeutschland und den Weinbauregionen am Main eine Nische, die die großen Hersteller kaum bedienten.
Gebraucht zählen bei den Güldner-Diesel Motorzustand und Kühlung – die luftgekühlten Typen neigen bei Überhitzung zu Zylinderkopfrissen –, Zustand von Einspritzpumpe und Düsen, Getriebe und Lenkung sowie Rost an Blechteilen und Kotflügeln; Ersatzteile sind nach dem Ende der Fertigung 1969 nur noch über Spezialisten und den Gebrauchtteilemarkt zu bekommen.
Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Güldner (weitere Modelle)
Technische Daten
Motor
| Kraftstoff | Dieselkorrigieren |
|---|---|
| Leistung | 20 PS (14,7 kW)korrigieren |
| Nenndrehzahl | 2.200 U/minkorrigieren |
| Zylinder | 2korrigieren |
| Hubraum | 1.305 cm³korrigieren |
| Bohrung | 85 mmkorrigieren |
| Hub | 115 mmkorrigieren |
| Verdichtungsverhältnis | 19korrigieren |
| Kühlung | Luftkühlungkorrigieren |
Maße und Gewichte
| Länge | 3.080 mmkorrigieren |
|---|---|
| Breite | 1.520 mmkorrigieren |
| Höhe | 1.385 mmkorrigieren |
| Radstand | 1.850 mmkorrigieren |
| Bodenfreiheit | 360 mmkorrigieren |
| Leergewicht | 1.340 kgkorrigieren |
Antrieb und Fahrwerk
| Antrieb | Hinterradantriebkorrigieren |
|---|---|
| Getriebe | 8V/4Rkorrigieren |
| Bereifung vorn | 4.50-16 ASFkorrigieren |
| Bereifung hinten | 10-28 ASkorrigieren |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/hkorrigieren |
Herkunft und Zulassung
| Bauweise | Blockbauweisekorrigieren |
|---|---|
| Stückzahl | 700korrigieren |
Einordnung
Leistungsgewicht: 11 kW/t (15 kW / 1,3 t)
Leistungsklasse: Kompakt (< 40 PS)
Innerhalb der Gruppe Traktoren stärker als 7 % im Register — von 15.663 Modellen mit Leistungsangabe.
Berechnet aus den belegten Werten oben — keine Bewertung.
Häufige Fragen
Wie viel Leistung hat der Güldner AL?
Der Güldner AL leistet 20 PS.
Wie schwer ist der Güldner AL?
Das Eigengewicht beträgt 1.340 kg.
Welchen Motor hat der Güldner AL?
2 Zylinder, 1.305 cm³ Hubraum, Diesel.
Wie schnell fährt der Güldner AL?
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h.
Welche Maße hat der Güldner AL?
3.080 mm × 1.520 mm × 1.385 mm.
In welchen Jahren wurde der Güldner AL gebaut?
Bauzeit: 1962.
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Gewichtsangaben in den Papieren gegen die Werte hier prüfen — Anbauten verändern sie.
- Reifengröße vorn und hinten prüfen: abweichende Paarungen belasten den Antrieb.
- Getriebe kalt und warm schalten — Sprünge zeigen sich erst unter Temperatur.
- Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.
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Quellen: Wikibooks Traktorenlexikon (CC BY-SA 4.0) (abgerufen August 2026) · Wie wir die Daten prüfen
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