Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen
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Güldner ABS

Baureihe: Weitere Modelle

Das Foto zeigt den AF20 aus derselben Baureihe. Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:G%C3%BCldner_AF_20_(
Der Güldner ABS ist ein Traktor von Güldner.

Güldner – weitere Modelle: die Sammelseite der Traktoren aus Aschaffenburg außerhalb der benannten Baureihen, von der A-Reihe über AFN und ALD bis zu den Wein- und Obstbau-Typen Burgund, Spessart und Toledo, 12 bis 44 kW

Diese Seite versammelt die Güldner-Traktoren, die das Register keiner benannten Baureihe zuordnen konnte – vom Einzylinder- und Zweizylinder-Diesel der A-Reihe bis zu den G-Typen mit Namen von Wein- und Obstbauregionen. Güldner, von Hugo Güldner in Aschaffenburg gegründet, baute Diesel-Ackerschlepper mit dem für die Marke charakteristischen Ein- und Mehrzylinder-Antrieb eigener Fertigung und wurde 1963 von der Linde AG übernommen; die Traktorfertigung in Aschaffenburg endete 1969. Die A-Reihe (A 2 D, A 2 L, A 2 W, A 3 KT, A 3 P, A 4 M) und die zahlreichen Kurztypen von ABL bis AZK bildeten das breite Programm der Nachkriegsjahrzehnte, die G-Reihe (G 15 bis G 60) die spätere Generation; einzelne Typen führten zusätzlich Namen von Anbaugebieten wie Tessin, Burgund, Spessart, Toledo und Gotland für die schmalspurigen Ausführungen.

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Das Register führt hier 34 Ausführungen mit 11,7 bis 44,2 kW (20 bis 60 PS) aus Zwei- bis Sechszylindern mit 1.305 bis 4.712 cm³, Leergewichten von 1.115 bis 2.750 kg, Längen von 2.635 bis 3.955 mm, Breiten von 1.514 bis 1.865 mm, Höhen von 1.385 bis 1.625 mm und Nenndrehzahlen von 1.800 bis 2.300 U/min; angetrieben werden sie durchweg von Dieselmotoren.

Güldner zählte neben Fendt, Eicher und Kramer zu den bayerischen Traktorenherstellern der Nachkriegszeit und war für robuste, wasser- wie luftgekühlte Diesel bekannt. Die schmalen Wein- und Obstbauschlepper füllten in Süddeutschland und den Weinbauregionen am Main eine Nische, die die großen Hersteller kaum bedienten.

Gebraucht zählen bei den Güldner-Diesel Motorzustand und Kühlung – die luftgekühlten Typen neigen bei Überhitzung zu Zylinderkopfrissen –, Zustand von Einspritzpumpe und Düsen, Getriebe und Lenkung sowie Rost an Blechteilen und Kotflügeln; Ersatzteile sind nach dem Ende der Fertigung 1969 nur noch über Spezialisten und den Gebrauchtteilemarkt zu bekommen.

Quellen: SpecCodex-Register: Kennwerte der Modelle Güldner (weitere Modelle)

Technische Daten

Antrieb und Fahrwerk

Gänge vorwärts6korrigieren
Gänge rückwärts1korrigieren

Arbeitswerte

Tankinhalt36 lkorrigieren

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
  • Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
  • Hydraulik unter Last halten und auf Absacken achten.
  • Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.

Allgemeine Liste für diese Bauart — ersetzt weder Besichtigung noch Gutachter.

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Weitere Modelle der Baureihe

Quellen: [1] [2]

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