Sensofusion AIRFENCE Sensor
Baureihe: Sensofusion Funkdetektoren zur Drohnenerkennung
Nicht die richtige Ausführung? Die Daten stammen aus Fahrzeugregistern, in denen viele fast gleiche Ausführungen nebeneinander stehen. Fotografiere das Typenschild — wir lesen Marke und Typ daraus. Scanner öffnen E-Mail-Adresse erforderlich
Der AIRFENCE Sensor von Sensofusion (Finnland) ist ein passiver HF-Sensor zur Drohnenerkennung, der 70 MHz bis 6 GHz überwacht und sich für größere Flächen vernetzen lässt. Er wird auf Gebäuden oder Fahrzeugen montiert und ist damit stationär oder fahrzeuggestützt einsetzbar. Der Sensor selbst wiegt 5 kg, der komplette Koffer etwa 25 kg.
Der Hersteller gibt bis zu 10 km Reichweite mit einer einzelnen Sensoreinheit an. Das ist ein Wert unter günstigen Bedingungen: Die Reichweite eines passiven Sensors hängt von der Sendeleistung der Drohne, von der Sichtlinie und vom Funkumfeld ab und sinkt in der Stadt. Der Empfangsbereich von 70 MHz bis 6 GHz umfasst die Steuerlinks bei 868 und 915 MHz, die Verbindungen bei 2,4 und 5,8 GHz und tiefere Frequenzen, auf denen ungewöhnliche Verbindungen liegen können. Auch Remote-ID-Aussendungen im 2,4-GHz-Band liegen im Bereich; ob sie ausgewertet werden, hängt von der Software ab.
Der Sensor empfängt nur und greift nicht in den Funkverkehr der Drohne ein. Ob und wie Empfang und Auswertung fremder Funksignale zulässig sind (Fernmeldegeheimnis, Datenschutz), ist für Deutschland und Polen vor dem Einsatz zu klären. Wird ein Sensornetz zur Ortung von Signalquellen genutzt, berührt das zusätzlich den Datenschutz. Störsender dürfen in Deutschland und Polen nur Behörden betreiben (§ 91 TKG, Art. 42 des polnischen Gesetzes über elektronische Kommunikation).
Bei der Auswahl zählt, wo der Sensor montiert wird: Auf einem Gebäude gewinnt er Höhe und Sichtlinie, auf einem Fahrzeug Beweglichkeit, verliert aber die ruhige Ausrichtung. Der Koffer von etwa 25 kg ist für den Transport und Aufbau einzuplanen. Für eine Position statt einer Anwesenheitsmeldung braucht es mehrere vernetzte Sensoren. Die Signaturbibliothek verlangt Pflege; zu prüfen sind Antennen, Kabel, Steckverbinder und Wetterschutz. Nicht funkende Drohnen, etwa autonome oder per Glasfaser gesteuerte, bleiben unsichtbar.
Technische Daten
Weitere Angaben
| Einsatzbereich | ['kritische_infrastruktur', 'militaer', 'polizei']korrigieren |
|---|---|
| Erkennungsreichweite (km) | 10korrigieren |
| Frequenzbänder | 70 MHz - 6 GHzkorrigieren |
| Gewicht (kg) | 5 kgkorrigieren |
| Mobilität | stationaer/fahrzeugkorrigieren |
| Sensorart | passive RF-Erkennungkorrigieren |
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten
- Betriebsstunden mit dem Zählerstand und den Serviceunterlagen abgleichen — ein getauschtes Instrument ist die häufigste Lücke.
- Typenschild und Fahrgestellnummer mit den Papieren vergleichen.
- Nach dem Ersatzteilstand für dieses Baujahr fragen — daran hängen die Folgekosten.
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