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Wärmebildkameras für Drohnen

Hersteller in dieser Gruppe:

Wärmebildkameras für Drohnen Teledyne FLIR Boson+ 640

Wärmebildkameras machen Temperaturunterschiede sichtbar und werden für Inspektion von Solaranlagen, Leitungen und Gebäuden, für Suche und Rettung sowie für Brandeinsätze genutzt. Bei Drohnen sind meist ungekühlte Mikrobolometer verbaut, oft kombiniert mit Tageslicht- und Zoomkamera.

Bildrate (Hz)

Wärmebilder je Sekunde. Niedrige Bildraten kommen bei exportfreundlichen Varianten vor und reichen für Inspektion, wirken bei schnellem Flug aber ruckelig.

Detektor

Art des Wärmebildsensors, bei Drohnen meist ein ungekühlter Mikrobolometer (z. B. VOx). Gekühlte Detektoren sind empfindlicher, aber schwerer und teurer.

Gewicht (g)

Masse des Bauteils in Gramm laut Hersteller. Prüfen Sie, ob Kabel, Halterung oder Zubehör mitgewogen sind, denn die Hersteller geben das unterschiedlich an.

NETD (mK)

Thermische Empfindlichkeit: kleinster Temperaturunterschied, der sich vom Rauschen abhebt, in Millikelvin. Kleinere Werte sind besser; die Hersteller nennen ihn oft bei bestimmter Blende und Temperatur.

Pixelabstand (µm)

Abstand der Detektorpixel in Mikrometern. Kleinere Pixel erlauben kompaktere Optiken, große Pixel sammeln mehr Strahlung.

Radiometrisch

Wahr, wenn die Kamera für jedes Pixel einen Temperaturwert speichert. Nur radiometrische Bilder eignen sich für Messberichte, etwa bei Solar- oder Gebäudeprüfung.

Tageslichtkamera

Zusätzliche Kamera für sichtbares Licht im selben Gerät. Sie hilft, Wärmebilder Objekten zuzuordnen.

Spektralbereich (µm)

Wellenlängenbereich, den der Detektor erfasst, bei ungekühlten Kameras meist langwelliges Infrarot (LWIR). Andere Bereiche dienen Sonderaufgaben wie der Gaserkennung.

Wärmebild-Auflösung

Pixelzahl des Wärmebildsensors. Höhere Auflösung erkennt kleinere Temperaturunterschiede auf größere Entfernung, etwa einzelne Solarzellen oder Leitungsabschnitte.

Zoom

Vergrößerung, getrennt nach sichtbarem Kanal und Wärmebild sowie optisch und digital. Beim Wärmebild ist meist nur Digitalzoom vorhanden, der keine zusätzlichen Details liefert.

Für Messberichte muss die Kamera radiometrisch sein, also für jedes Pixel einen Temperaturwert speichern. Höhere Wärmebildauflösung und ein kleiner NETD-Wert zeigen feinere Unterschiede auf größere Entfernung. Für Inspektionen hilft eine zusätzliche Tageslichtkamera, Wärmebilder Objekten zuzuordnen. Der Spektralbereich liegt bei üblichen Geräten im langwelligen Infrarot; Sondergeräte für andere Bereiche dienen etwa der Gaserkennung. Niedrige Bildraten reichen für Inspektionen, wirken bei schnellem Flug aber ruckelig.

Für Wärmebildkameras können Exportkontrollen gelten; in den Daten ist das nur vermerkt, wo der Hersteller es nennt (z. B. Teledyne FLIR mit US-Exportklassifizierung, Workswell WIRIS Pro „non-ITAR“).

Aufnahmen von Personen und Grundstücken unterliegen dem Datenschutzrecht.

Was bedeutet radiometrisch?

Die Kamera speichert zu jedem Bildpunkt die gemessene Temperatur. Nur so lassen sich später Temperaturen auswerten.

Was sagt der NETD-Wert?

Den kleinsten Temperaturunterschied, den die Kamera vom Rauschen unterscheiden kann. Kleinere Werte sind besser.

Bringt Digitalzoom beim Wärmebild mehr Details?

Nein, er vergrößert nur den Ausschnitt. Mehr Details bringen höhere Auflösung oder eine längere Brennweite.

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