Technisches Register für Land-, Bau- und Nutzfahrzeugtechnik · Daten mit Quellen
Start › Drohnentechnik › Ladegeräte für Drohnenakkus

Ladegeräte für Drohnenakkus

Hersteller in dieser Gruppe:

Ladegeräte für Drohnenakkus Tattu (Marke von Grepow) TA7200 PRO

Ladegeräte für Drohnenakkus laden Lithium-Packs und gleichen dabei die Spannung der einzelnen Zellen aus (Balancieren). Für Industriedrohnen gibt es leistungsstarke Mehrkanalgeräte, die auch Smart-Akkus mit eigener Elektronik ansprechen.

Abmessungen (mm)

Außenmaße des Ladegeräts in Millimetern. Wichtig für Transportkoffer und Fahrzeugeinbau; Lüftungsöffnungen müssen frei bleiben.

Akkutypen

Unterstützte Zellchemien und Akkuarten, etwa LiPo, LiHV oder Smart-Akkus mit CAN-Kommunikation. Smart-Akkus brauchen ein Ladegerät, das ihr Protokoll beherrscht; LiHV-Akkus brauchen die passende, höhere Ladeschlussspannung.

Eingang

Stromversorgung des Ladegeräts: Wechselstrom aus dem Netz und teils Gleichstrom, etwa aus Fahrzeug oder Generator. Für den Feldeinsatz ist ein Gleichstromeingang praktisch; „kein Drehstrom“ heißt, dass ein normaler einphasiger Anschluss genügt.

Gewicht (g)

Gewicht des Ladegeräts. Für den mobilen Einsatz zählen Gewicht und Abmessungen zusammen mit der Frage, ob Generator oder Fahrzeug die nötige Leistung liefern.

Ladekanäle

Zahl der Akkus, die gleichzeitig und unabhängig geladen werden können. Mehrkanalgeräte sparen Zeit im Feld, die Gesamtleistung teilt sich aber auf.

Ladestrom maximal (A)

Höchster Ladestrom je Kanal oder insgesamt laut Hersteller. Der im Akkudatenblatt erlaubte Ladestrom hat Vorrang; höhere Ströme verkürzen die Ladezeit, belasten aber die Zellen.

Ladeleistung maximal (W)

Höchste Ausgangsleistung des Ladegeräts. Sie begrenzt, wie schnell große Packs geladen werden; bei mehreren Kanälen teilt sie sich meist auf, und am Hausnetz kann sie niedriger ausfallen als an Gleichstrom.

Zellenzahl (S)

Zellenzahlen, die das Ladegerät laden kann, etwa 6S oder 12S bis 24S. Sie muss zur Zellenzahl der eigenen Packs passen; Varianten eines Geräts haben teils unterschiedliche Bereiche.

Zuerst müssen Zellenzahl und Akkutyp zu den eigenen Packs passen, bei Smart-Akkus auch das Kommunikationsprotokoll. Die Ladeleistung bestimmt die Ladezeit großer Packs; bei mehreren Kanälen teilt sie sich auf. Für Feldeinsätze sind ein Gleichstromeingang oder der Betrieb am Generator wichtig, dessen Leistung reichen muss. Der Ladestrom darf den im Akkudatenblatt erlaubten Wert nicht überschreiten. Gewicht und Abmessungen zählen, wenn das Gerät im Fahrzeug oder Koffer mitreist.

Lithium-Akkus nur nach Herstellerangaben laden, unter Aufsicht und auf nicht brennbarer Unterlage; beschädigte oder aufgeblähte Packs nicht laden.

Die angegebene Höchstleistung gilt teils nur bei Gleichstromeingang oder verteilt sich auf alle Kanäle.

Wie lange dauert das Laden eines Drohnenakkus?

Das hängt von der Energie des Packs, der Ladeleistung und dem zulässigen Ladestrom ab. Grob gilt: Energie in Wh geteilt durch die verfügbare Ladeleistung, plus Zeit für das Balancieren.

Was ist ein Smart-Akku?

Ein Pack mit eigener Elektronik, die Zellzustand und Ladezyklen speichert und mit dem Ladegerät kommuniziert, häufig über CAN.

Kann ich LiHV-Akkus mit jedem Ladegerät laden?

Nein, das Gerät muss die höhere Ladeschlussspannung von LiHV unterstützen und richtig eingestellt sein.

Vergleichen