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Radare zur Drohnenerkennung

Hersteller in dieser Gruppe:

Radare zur Drohnenerkennung Echodyne EchoGuard

Drohnenradare senden Funkwellen aus und erkennen Drohnen am reflektierten Echo, auch wenn diese nicht funken. Moderne Geräte unterscheiden Drohnen von Vögeln über Bewegungsmuster und Mikro-Doppler-Signaturen.

Abdeckung (Grad)

Horizontaler Erfassungs- oder Wirkwinkel eines Geräts. Für Rundumschutz braucht man entweder ein 360-Grad-Gerät oder mehrere Sektorgeräte.

Einsatzbereich

Vom Hersteller genannte Einsatzfelder wie Flughafen, Gefängnis, kritische Infrastruktur, Veranstaltung, Polizei oder Militär. Das ist eine Herstellerangabe, keine Erlaubnis zum Betrieb.

Erkennungsreichweite (km)

Entfernung, bis zu der das Radar eine Drohne laut Hersteller erfasst. Sie hängt stark von der Radarrückstreufläche (RCS) ab: kleine Kunststoffdrohnen werden später erkannt, deshalb immer die Bezugsgröße des Herstellers beachten.

Radarband

Frequenzband des Radars, etwa K-, Ku- oder X-Band. Höhere Bänder erlauben kompakte Antennen und feine Auflösung, werden aber stärker von Regen gedämpft.

Gewicht (kg)

Gewicht des Geräts oder der Haupteinheit in Kilogramm. Bei stationären Anlagen meist ohne Mast, Stromversorgung und Leitstand.

Maximale Zielzahl

Zahl der Ziele, die das System gleichzeitig verfolgen kann. Wichtig bei Schwärmen oder viel Luftverkehr in der Nähe, etwa an Flughäfen.

Mobilität

Bauweise: handgehalten, tragbar, fahrzeuggestützt, verlegbar oder stationär. Sie bestimmt, ob das System für feste Objekte oder wechselnde Einsatzorte taugt.

Sensorart

Art der Erfassung oder Wirkung, etwa Radar, passiver Funkdetektor, Kamera oder Störsender. Mehrere Sensorarten zusammen verringern Fehlalarme und Lücken.

Wirkprinzip

Beschreibt allgemein, wie das System auf eine Drohne einwirkt, etwa Funkstörung, Protokollübernahme oder Fangnetz. Bei reinen Sensoren ist es leer oder beschreibt nur die Erfassung.

Wirkreichweite (km)

Entfernung, bis zu der die Abwehrwirkung laut Hersteller reicht. Bei reinen Sensoren nicht belegt; Herstellerangaben gelten für günstige Bedingungen.

Zulassungshinweis

Kurzer Hinweis zu Zulassung und Betriebsberechtigung aus den Daten, etwa „nur für Behörden“ oder „Ausfuhr genehmigungspflichtig“. Er ersetzt keine Rechtsprüfung im Einzelfall.

Die Erkennungsreichweite hängt stark von der Radarrückstreufläche der Drohne ab; Herstellerangaben daher immer mit der genannten Bezugsgröße lesen. Für Rundumüberwachung braucht man ein drehendes oder elektronisch geschwenktes 360-Grad-Radar oder mehrere Sektorgeräte. Höhere Frequenzbänder erlauben kompakte, leichte Geräte, werden aber stärker durch Regen gedämpft. Die maximale Zielzahl zählt an Flughäfen und bei Schwärmen. Radar ergänzt sich mit Funkdetektoren und Kameras, die Klassifizierung und Identifizierung erleichtern.

Auch Radare senden: In Deutschland braucht jede Frequenznutzung eine Zuteilung der Bundesnetzagentur (§ 91 Abs. 1 TKG). Die entsprechende Regelung für Polen wurde nicht geprüft.

Reichweiten sind Herstellerangaben unter günstigen Bedingungen und zwischen Herstellern nur eingeschränkt vergleichbar. Preise sind nicht vorhanden. Radarwerte hängen stark von der Radarrückstreufläche (RCS) ab.

Erkennt Radar auch Drohnen, die nicht funken?

Ja, Radar erkennt das reflektierte Echo, unabhängig von der Funkverbindung der Drohne.

Warum ist die Reichweite bei kleinen Drohnen kleiner?

Kleine Drohnen aus Kunststoff werfen wenig Radarenergie zurück; ihr Echo ist erst aus geringerer Entfernung vom Hintergrund zu unterscheiden.

Wie unterscheidet ein Radar Drohnen von Vögeln?

Über Flugbahn, Geschwindigkeit und die Mikro-Doppler-Signatur rotierender Propeller, oft unterstützt durch Software zur Klassifizierung.

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