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LiDAR-Scanner für Drohnen

Hersteller in dieser Gruppe:

LiDAR-Scanner für Drohnen Livox Avia

LiDAR-Scanner messen mit Laserpulsen Entfernungen und erzeugen daraus dreidimensionale Punktwolken von Gelände, Vegetation und Bauwerken. Komplettsysteme enthalten zusätzlich IMU und GNSS, um die Punkte lagerichtig zu verorten.

Echos je Puls

Wie viele Rückläufe eines Pulses ausgewertet werden. Mehrere Echos erfassen Boden und Vegetation zugleich und sind für Waldvermessung entscheidend.

Genauigkeit (cm)

Herstellerangabe in Zentimetern, aber unterschiedlich definiert: Systemgenauigkeit, Entfernungsgenauigkeit oder Präzision (Wiederholbarkeit). Was gemeint ist, steht je Zeile in der Notiz; nur Gleiches miteinander vergleichen.

Gewicht (g)

Gewicht des Scanners oder Systems. Es bestimmt, welche Drohnenklasse die Nutzlast tragen kann und wie lange der Flug dauert.

IMU und GNSS integriert

Wahr bei kompletten Vermessungssystemen mit eigener IMU und eigenem GNSS. Reine Scanner ohne diese Teile brauchen eine externe Positions- und Lagelösung, um georeferenzierte Punktwolken zu liefern.

Punktrate (je s)

Messpunkte je Sekunde. Bei YellowScan ist es die Zahl der Laserpulse (Shots), nicht der Punkte; mehrere Echos je Puls ergeben mehr Punkte.

Reichweite (m)

Größte Messentfernung laut Hersteller, meist für gut reflektierende Ziele. Bei dunklen Flächen ist die Reichweite kleiner; die Bezugs-Reflektivität im Datenblatt prüfen.

Sichtfeld

Erfasster Winkelbereich, teils mit Scanmuster (Linie, repetitiv, nicht-repetitiv). Breites Sichtfeld deckt viel Fläche je Flugbahn ab, ein Linienscan liefert gleichmäßigere Punktdichte.

Wellenlänge (nm)

Laserwellenlänge in Nanometern. Sie beeinflusst Augensicherheitsklasse, Reichweite und Verhalten auf Wasser und Vegetation; grüne Laser werden für Gewässervermessung genutzt.

Für Waldvermessung sind mehrere Echos je Puls entscheidend, weil sie Boden und Kronen zugleich erfassen. Punktrate, Sichtfeld und Reichweite bestimmen, wie viel Fläche je Flug mit welcher Punktdichte erfasst wird. Komplettsysteme mit integrierter IMU und GNSS liefern georeferenzierte Daten; reine Scanner brauchen dafür eine externe Lösung. Genauigkeitsangaben sind uneinheitlich definiert und nur gleichartig vergleichbar. Das Gewicht entscheidet über die nötige Drohnenklasse und die Flugzeit.

Genauigkeitsangaben sind gemischt (Systemgenauigkeit, Entfernungsgenauigkeit oder Präzision); die Bedeutung steht je Zeile in der Notiz.

Bei YellowScan ist die Punktrate die Zahl der Laserpulse; beim DJI L3 ist nur die Pulsfrequenz angegeben.

LiDAR-Geräte sind Lasereinrichtungen; die Laserklasse laut Hersteller beachten.

Warum sind mehrere Echos wichtig?

Ein Puls kann von Blättern, Ästen und Boden zurückkommen. Mehrere ausgewertete Echos machen den Boden auch unter Vegetation sichtbar.

Was ist der Unterschied zwischen Genauigkeit und Präzision?

Genauigkeit beschreibt die Abweichung vom wahren Wert, Präzision die Streuung wiederholter Messungen.

Brauche ich RTK für LiDAR?

Für georeferenzierte, vermessungsgenaue Punktwolken ist eine präzise Positions- und Lagelösung nötig, meist mit RTK oder Nachbearbeitung.

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